Arten von prüfbarem Wissen

Die 2 Wissensarten nach John Robert Atkinson

  • Das deklarative Wissen (wissen, was): Als deklaratives Wissen wird das Wissen über Sachverhalte, das Faktenwissen verstanden. Deklaratives Wissen erwirbt man durch Vermittlung.
  • Prozedurales Wissen (wissen, wie): Das prozedurale Wissen entsteht bei oft unbewusste Verarbeitungsprozessen (z.B. schwimmen, multiplizieren)

Bei E-Prüfungen kann in erster Linie deklaratives Wissen abgefragt werden. Das Abfragen von prozeduralem Wissen lässt sich nur mittels Beschreibung von zum Beispiel Bewegungsabläufen bewerkstelligen.

Lernziele nach Bloom

  • Kognitive Lernziele: Der kognitive Bereich umfasst solche Ziele, die es mit Denken, Wissen und Problemlösen zu tun haben. Organisationsprinzip des kognitiven Bereichs ist der Übergang von einfachen und konkreten zu komplexeren und abstrakteren Verhaltensformen. Die meisten Prüfungen konzentrieren sich auf kognitive Lernziele, d.h. das Abfragen von deklarativem Wissen, Verständnisfragen, Anwendebeispiele etc. Diese Fragen stellen für das E-Prüfungs-System keine Probleme dar, sie können einfach mit den zur Verfügung stehenden Fragetypen bearbeitet werden. In einigen Fällen ist eine Bewältigung der Fragen mittel E-Prüfung nicht möglich, zum Beispiel, wenn es um die Herleitung komplizierter mathematischer Berechnungen geht.
  • Affektive Lernziele: Affektive Lernziele reichen von der einfachen Beachtung bestimmter Phänomene bis zu komplexen, aber in sich konsistenten Qualitäten des Charakters und des Bewusstseins. In der Literatur werden solche Lernziele als Interessen, Einstellungen, Wertschätzungen, Werte oder emotionale Haltungen dargestellt. Die affektiven Lernziele sind hauptsächlich in der Geisteswissenschaft vertreten. Sie lassen sich selten mit vorgegebenen Antworten bearbeiten, eine Beantwortung mittel Freitext ist allerdings möglich und sinnvoll.
  • Psychomotorische Lernziele: Lernziele, die Wert legen auf eine muskuläre oder motorische Fertigkeit, auf den Umgang mit Material oder Gegenständen oder auf eine Handlung, die neuromuskuläre Koordination erfordert. In der Literatur beziehen sich diese Lernziele meistens auf Handschrift und Sprache, auf Leibeserziehung, auf handwerkliche und technische Kurse. Ein E-Prüfungs-System kann ohne spezielle Hardware und separate Software nicht psychomotorische Lernziele abprüfen.


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Lernziele nach Bloom

 Lernziele nach Bloom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lernzieltaxonomie nach Bloom et al

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